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DER STRZYŻÓW LANDKREIS

Die Hauptinformationen

 

Der Landkreis Strzyżów befindet sich im zentralen Teil der Woiwodschaft Karpatenvorland, ca. 30 km von Rzeszów, Jasło und Krosno entfernt. Das Tal des Flusses Wisłok mit der Bahnstrecke und der Regionalstraße Nr. 988, die durch das Tal verlaufen, schafft eine Art Achse der Region. Die internationale Route, die durch dieses Gebiet verläuft und Warschau und Rzeszów mit dem Grenzübergang in Barwinek und weiter mit der Slowakei, Ungarn und den Balkanstaaten verbindet, schafft das Verkehrsnetz des Kreises und seine Transitbedeutung. Die Route Nr. 9 ist auch die populärste Verbindung zwischen der Hauptstadt und dem Bieszczady-Gebirge.

Die Regionalstraßen, die Strzyżów mit Krosno und Ropczyce verbinden, ergänzen das Kommunikationssystem. Ein moderner internationaler Flughafen Rzeszów-Jasionka, befindet sich etwa 40 km von Strzyżów, und bietet seine Dienstleistungen für eine immer wachsende Zahl von Fluggesellschaften und Passagieren an.

Der Kreis hat die Fläche von 503,36 km2. Die Bevölkerungszahl beträgt etwa 63.000. Die Hauptstadt des Kreise ist die Stadt Strzyżów mit der Einwohnerzahl von über 8.000 Personen. Der Kreis, der aus vier Landgemeinden (Czudec, Frysztak, Niebylec, Wiśniowa) und einer Land- und Stadtgemeinde Strzyżów besteht, umfasst 2,8% der Fläche der Region Karpatenvorland und repräsentiert 2,9% ihrer Bevölkerung. Er grenzt im Norden an die Kreise Dębica, Ropczyce-Sedziszów und Rzeszów, und im Süden an die Kreise Jasło, Krosno und Brzozów.

Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte ist gleich im Vergleich zu dem Landesdurchschnitt (124 Personen/km2) und variiert leicht von 103 bis 135 Personen/km2 in bestimmten Gemeinden (ohne Stadt Strzyżów, in der die Dichte höher als 600 Personen/km2 beträgt).

Die günstige Lage, die Nähe zu den großen städtischen Zentren, und vor allem malerische Vorgebirgslandschaften und der Charme der Denkmäler der Region ziehen jeden Touristen an. Wenn wir die Vorteile in Form von qualifizierten Mitarbeitern, die Tradition des Unternehmertums, Kooperationsmöglichkeiten und Vertrieb von Produkten auf dem regionalen Markt hinzugeben, und alles mit einer breiten Palette von spezifischen Anlageangeboten zusammenstellen, eröffnet es die Perspektive für Menschen, die ihren eigenen Platz als Unternehmer in Polen suchen möchten.

 

 

Die Geschichte

Die Geschichte des Gebietes des Landkreises Strzyżów im Süd - Osten der polnischen und russischen Grenzen reicht auf das fünfzehnte Jahrhundert zurück. Die Übernahme eines Teils des Territoriums Russlands von dem polnischen König Kasimir dem Großen verursachte die Verlegung der polnischen Grenze nach Osten. Etwa im zwölften Jahrhundert gehörte die Stadt Strzyżów dem Herzogtum (später Provinz) Sandomierz, innerhalb seiner Grenzen dem Kastellan von Wiślica, und später dem Bezirk Pilzno. Heute ist die Fläche des Landkreises Strzyżów das Zentrum des städtischen Lebens animiert von den ländlichen Siedlungen Czudec, Frysztak, Niebylec und Strzyżów. Das älteste Dokument, das die Gründung der Stadt Strzyżów beschreibt, stammt aus 1279. Das genaue Datum der Gründung von Strzyżów ist unbekannt. Strzyżów wurde das Stadtrecht in dem späten vierzehnten Jahrhundert erteilt. Czudec wird zum ersten Mal in einer Urkunde aus dem Jahr 1282 erwähnt. Das Stadtrecht wurde ihm 1427 gewährt. Das älteste Dokument, in dem Frysztak als Stadt erwähnt wird, stammt aus 1366. Niebylec wurde das Stadtrecht im Jahre 1509 verliehen, aber die Gründung des Ortes fand wahrscheinlich viel eher statt.

Der Landkreis Strzyżów verblieb verwaltungsgemäß als Teil der österreichischen Monarchie. Kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts blühte es rasch auf, was dem Bau der Reszów - Jasło Bahnlinie zu verdanken war. Nach dem Zweiten Weltkrieg funktionierte der Landkreis Strzyżów als Einheit seit 1954 bis 1975 und später seit 1999 (im Rahmen einer Verwaltungsreform) weiter.

 

 

Die Kultur

 

Die Fläche des Kreises Strzyżów wurde in der Vergangenheit von den Vertretern der drei Nationalitäten bewohnt: der polnischen, der jüdischen und der ruthenischen. Zur Tradition dieser Gegend haben Grundbesitzer verschiedener Städte des Kreises wie auch die Vertreter der bäuerlichen und bürgerlichen Kultur beigetragen. Als Beweise dieser Einflüsse gelten heute die erhaltenen kulturellen Objekte in verschiedenen Orten des Kreises. Der Landkreis Strzyżów ist derzeit ein Bereich von kreativen Initiativen sowie ein Ort der kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen, die in die Traditionen und das regionale Erbe eingebettet wurden. Unterschiedliche Aktivitäten in diesem Bereich werden von den sozialen Gruppen und Stadtzentren, Nichtregierungsorganisationen, Künstlern, Teams und Gemeinden durchgeführt. In Strzyżów gibt es eine die Musikschule ersten Grades namens Z. Mycielski und das Kino „Odrodzenie".

Die Erinnerung an die Vergangenheit wird durch aktive Regionalverbände und die Museen in der Gegend kultiviert, darunter durch: das Landesmuseum des Bereichs Strzyżów (von Zygmunt Leśniak "Wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben" benannt), eine Pfarrmuseum in Szufnarowa, das Julian-Przyboś-Biographische-Museum in Gwoźnica Górna, das Regionalmuseum in Połomia, das Sozialmuseum in Niebylec, das Ökologische Museum "Berge der Freiheit" in Frysztak, und viele andere. Zu den interessantesten historischen Gebäuden im Landkreis von Strzyżów gehören: die Kirche aus dem fünfzehnten Jahrhundert mit einem alten Glockenturm in Strzyżów, die Herrenhäuser mit Pkaranlagen, wie das Dydyński Herrenhaus aus dem achtzehnten Jahrhundert, der Wołkowicki-Konopka Schloss mit Parkanlage in Strzyżów, das Mycielski Schloss mit Parkanlage aus dem achtzehnten Jahrhundert in Wiśniowa, das Bylicki Schloss und Parkanlage aus dem sechzehnten Jahrhundert in Żyznów, das Grabieński Schloss mit Parkanlage und das Wasilewski Herrenhaus aus dem achtzehnten Jahrhundert in Czudec, das Jarochowski Herrenhaus aus dem neunzehnten Jahrhundert in Babica, Holzkirchen in Lutcza, griechisch-katholische Kirchen in Gogołów und Holzkirchen in Brzeżanka und Oparówka. Eine ungewöhnliche Attraktion von historischer Bedeutung ist ein Komplex von Festungen in Stępina und Strzyżów, die aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges stammen.

 

 

Die Landwirtschaft und die Wirtschaft

Der Landkreis Strzyżów ist vor allem ein ländliches Gebiet mit den Familienunternehmen als eine dominante Art der Landwirtschaft. Der Landkreis besass im Jahr 2002 12.000 Einzelbetriebe mit einer durchschnittlichen Größe von Anbaufläche von ca. 2 Hektar. Derzeit ist dieser Bereich leicht vergrößert worden; es gibt weniger Bauernhöfe mit einer Dominanz der Pflanzen, insbesondere aber Getreide, Kartoffeln, Beerenobst (Erdbeeren, Himbeeren), die Zucht von Schweinen, Geflügel, Rind, oder die Produktion von Milch und Milchprodukten. Ein großer Teil der Bevölkerung ist auch in nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung tätig, indem man von den natürlichen Werten der Umgebung profitiert. Es gibt hier derzeit mehr als 3000 aktive Wirtschaftsunternehmen.

Die meisten von ihnen sind privat. Die größten Unternehmen des Kreises sind: „Roksana" Süßwaren Genossenschaft in Strzyżów, „Asprod" - ein Hersteller von Indoor- und Gartengeräte, „Neobus"- ein Transportunternehmen in Niebylec, „MARMAX" - eine Lebensmittelgeschäftskette, „Leśniak" und „Fiołek" - Fleischverarbeitungsunternehmen, „Rembud" - ein Bauunternehmen, „Strzyżowska Fabryka Mebli" - ein Möbelunternehmen, „Food Machinery Europe" - ein Nahrungsmittelmaschinenunternehmen u.a.

 

Der Tourismus und die Freizeit

Das Strzyżowsko-Dynowski Vorgebirge und das Tal des Flusses Wisłok bilden ein großartiges Gebiet für Touristen und Naturliebhaber. Der Landkreis Strzyżów verfügt über eine gut entwickelte touristische Infrastruktur - die Erholungseinrichtungen: die Skipisten: „Oaza Ski" in Strzyżów „Pod Dziedzicem" in Gogołów und „Lodowiec" in Babica; ein Hallenbad "Otylia in Strzyżów und einen Außenpool in Frysztak (GOSiR).Die vielseitigen Touristenangebote wachsen rasch von Jahr auf Jahr.

Die malerischen Landschaften mit reizvollen Vorberghängen der Täler, sowie Wälder, die für eine Mengee von Wild und Vögel berühmt sind, gelten als Stolz der Region.

Ein großer Teil des Landkreises umfasst unterschiedliche seltene Naturformen, einschließlich der Schutzgebiete innerhalb des europäischen Netzes Natura 2000. Dazu gehören: Czarnorzecko-Strzyżowski Landschaftspark, zwei Landschaftsschutzgebiete: Strzyżowsko-Sędziszowski und Hyżneńsko-Gwoźnieński, sowie drei Naturschutzgebiete: Herby, Wielki Las und Góra Hełm. Der Bereich des Landkreises Strzyżów verfügt über Mineralwasserquellen, unter anderen in Lutcza, Stępina und Strzyżów. Ein aktuelles Projekt umfasst die Entwicklung der reichen Quelle von Thermalwasser in der Gemeinde Wiśniowa.

 


Die Umwelt

 

Der Landkreis Strzyżów liegt an der Grenze von zwei physikalisch-geographischen Mesoregionen: Strzyżów Vorbergen und Dynów Vorbergen, geteilt durch das Tal des Flusses Wisłok. Ein stark mäandrierender Fluss überquert in diesem Bereich ein paar Hügel, wodurch malerische Brüche entstanden sind, die lokal als Tore genannt werden - wie das Frysztak-Tor und das Babica-Tor . Vor allem der erste Teil hat seinen eigenen Charakter, weil der Fluss Wisłok hier durch die höchsten Reichweiten der beiden Vorgebirge fließt: die Klonowa Góra Bereich, in dem die höchste Berge des Kreises und den Vorgebirgen der Strzyżów (Bardo, 534 m ü. NHN.) liegt, und Jazowa und Królewska Góra (Czarnówka, 491 m ü. NHN.) befinden. Parallel zu dieser Gruppe von Hügeln laufen andere Gebirgszüge und isolierten Bergmassiven von der Nord-West nach Süd-Ost, unter anderem Czarny Dział (Kiczora 516 m ü. NHN.), Brzeżanka (477), Biała Góra (412), Wielki Dział (404) und Patria (506), geteilt durch die Täler von den weiteren Nebenflüsse des Wisłok Flusses (unter anderem Wysoka, Stobnica, Gwoźnica, Różanka und Pstrągówka).

Das Mosaik von angebauten Feldern diversifiziert die hügelige Landschaft der Region. 25% der Fläche des Landkreises ist mit den Wäldern bedeckt, die von dem naturnahen Charakter der Region und dem Wert der hiesigen Umwelt zeugt. Meistens kommen hier Hainbuchen- und Karpatenbuchenwälder, mit Tannen wie auch der wesentliche Baumbestand der Buchenwälder vor. In den Wäldern und in Waldgebieten können Sie zahlreiche geschützte und gefährdete Pflanzenarten finden, wie unter anderen Straußenfarn, Gemeiner Efeu, Riesen-Schachtelhalm, Weiße Pestwurz oder Türkenbund. Unter den hier auftretenden wertvollen Vögeln trifft man Schreiadler, Wespenbussard, Nachtigall, Schwarzstorch, Uhu, unter den seltenen Tieren kommen auch u.a. Feuersalamander und Karpatenmolch vor.

Im Jahr 1993 wurde der Landschaftspark Czarnorzecko-Strzyżowski (25,8 ha) gegründet, damit die natürlichen Werte der Region bewahrt werden konnten. Ein wesentlicher Teil dieses Landschaftsparks befindet sich innerhalb des Landkreises Strzyżów. Außerdem umfasst der nord-westliche Teil des Kreises auch die Strzyżowsko-Sędziszowski Landschaftsschutzgebiet und in der Niebylec Gemeinde befindet sich ein Teil des Hyżneńsko-Gwoźnicki Landschaftsschutzgebietes.

 

Wandern mit Rucksack, Autoreisen, Skilaufen ...

 

Malerische Landschaften der beiden Vorgebirgsgebiete, von der Industrie unverschmutzte Umwelt, leichte Zugänglichkeit und interessantes Angebot an Freizeitgestaltung, Gastronomie, Tourismus und Agro -Tourismus - Dienstleistungen sollen alle ermutigen, die hierher für eine Weile Erholung von der Hektik der Stadt kommen wollen.

Alle Wanderer erwartet hier ein Netz von markierten Wanderwegen, die über naturmalerisch und historisch interessanteste Orte der Region führen; darunter die schwarze Spur von Rzeszów ins Massiv von Brzeżanka und die blaue Spur von Dębica durch die höchsten Teile des Vorgebirges zu dem Schutzgebiet ,,Prządki" und den Ruinen der Burg in Odrzykoń.

Viele historische Gebäude, die von der jahrhundertealten Geschichte dieser Region zeugen, sind hier erhalten worden. Und die Geschichte war herrlich und tragisch zugleich. Die ersten Siedlungsspuren stammen aus dem 9. Jh., als das Gebiet des zentralen Beckens des Wisłok Flusses den östlichen Teil des Staates des Stammes Wislanen bildete und folglich einen Teil des geeinigten Staates von Mieszko I, dem Gründer des polnischen Staates. Seit dem 11. Jahrhundert blieb die Region unter der direkten Aufsicht der Bogoriow Familie, die u.a. das Zisterzienserkloster Koprzywnica mit einem Teil ihrer Ländereien ausgestattet haben.

Im 13. Jahrhundert war das Gebiet um Strzyżów immer wieder den tatarischen Horden zum Opfer gefallen.

Im vierzehnten Jahrhundert wurde aber die Grenze des Reiches weiter nach Osten gezogen.

Wegen der Lage an einer wichtigen Handelsroute des Wisłok Flusses, die von dem Innenteil des Landes in Richtung des Dukla - Passes führt, begann sich die Region immer intensiv zu entwickeln.

In den Städten, die hier gegründet wurden (Czudec, Frysztak, Niebylec und Strzyżów) blühten Handel und Handwerk, vor allem die Textilienherstellung. Das Ende dieses Wohlstands kam im siebzehnten Jahrhundert, als die Durchmarschierung von vielen Armeen, Plünderungszüge von dem ungarischen Prinzen Rakoczy, Brände und Epidemien zu dem Untergang vieler Städte geführt haben. Sie wurden im 19. Jahrhundert, unterstützt wesentlich durch den Bau der Eisenbahnlinie und die Einrichtung des Kreises in Strzyżów (1896-1932) zum neuen Leben erhoben, wobei aber nur Strzyżów in der Lage war, seine Stadtrechte bis in die heutige Gegenwart erhalten zu haben.

Der 2. Weltkrieg hat der Region viele tragische Ereignisse mitgebracht. Zahlreiche von den Nazi-Okkupanten errichtete Befestigungsanlagen stoppten hier die Frontlinie für längere Zeit und trugen zu den schweren Zerstörungen bei. Besonders tragisch waren aber die Nazi-Repression gegen die lokale Bevölkerung, die hier die Widerstandsbewegung besonders aktiv unterstützt.

Fast die gesamte jüdische Bevölkerung wurde hier im Holocaust ermordet und ihre reiche Kultur ist so mit ihnen erlöscht. Wenige Andenken, die sich erhalten haben, sind also besonders sehens- und empfehlenswert. So lohnt es sich, die alten jüdischen Synagogen in Strzyżów oder Frysztak zu besuchen, die alten griechisch-katholischen oder orthodoxen Kirchen in Gwoździanka, Blizianka, Bonarówka und Oparówka.

Viele Besucher werden auch von dem Charme der örtlichen katholischen Kirchen beeindruckt - wie von den gotischen Steinkirchen in Połomia und Strzyżów, und den Holzkirchen in Lubla, Lutcza oder Gogołów.

Die palastartigen Residenzen (unter anderen die in Strzyżów und Wiśniowa) und zahlreiche alte polnische Herrenhäuser zeugen immer noch von der Pracht der alten lokalen Adelsfamilien.

Sie können diese und viele andere interessante architektonische Kuriositäten im Landkreis Strzyżów finden. Der Kreis bietet Ihnen auch viele Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten (Skilifte, Schwimmbäder, Agro - Tourismus - Dienstleistungen) an, sowie eine reiche Liste der Kulturangebote, wie zum Beispiel zyklische Veranstaltungen und Festivals, wie das Kindertheater (Strzyżów), das Amateur-Kabarett (Niebylec) und die Folkloregruppen (Wiśniowa).